Werden Orte verlassen oder aufgegeben, gehen die Menschen, die in diesen Orten arbeiteten, lebten, ihre Geschichten schrieben, weg, hinterlassen nur die Hülle, die Gebäude, manchmal einfach den leeren Platz. Aber sind die Geschichten wirklich weg? Oder sind sie noch zu spüren, zu finden? Gibt es vielleicht neue Geschichten, die den Platz erobert haben oder noch erobern und ihm eine ganz andere Wirkung geben? Wenn man sich auf diese Idee einlässt, findet man vielleicht solche Geschichten, die so passiert sein können oder auch nicht. Mit den szenischen Umsetzungen in dieser Location will ich die Bandbreite der möglichen Geschichten aufzeigen. Natürlich ist das KIW (Kraftfahrzeug-Instandsetzungs-werk) in Schwerin in erster Linie ein Arbeitsplatz für viele Menschen gewesen mit wenig Raum für Kunst, Kultur und anderen schönen Dingen. Die bewusste In-Szene-Setzung mit musischen Elementen will aufzeigen, dass solche Geschichten trotzdem in diesen Räumen sind. Viele Menschen haben in ihrer Freizeit musische Tätigkeiten ausgeübt und in dieser sicher auch einen guten Ausgleich, vielleicht sogar eine Motivation für ihre Arbeit im KIW gefunden.
When places are abandoned or deserted, the people who worked, lived and wrote their stories there leave, leaving behind only the shell, the buildings, sometimes just an empty space. But are the stories really gone? Or can they still be felt, found? Are there perhaps new stories that have taken over the space or are still taking it over, giving it a completely different effect? If you embrace this idea, you may find stories that may or may not have happened. With the scenic implementations in this location, I want to show the range of possible stories. Of course, the KIW (Kraftfahrzeug-Instandsetzungswerk) in Schwerin was primarily a workplace for many people with little room for art, culture and other beautiful things. The deliberate staging with artistic elements aims to show that such stories are nevertheless present in these rooms. Many people engaged in artistic activities in their free time and certainly found a good balance in this, perhaps even motivation for their work at the KIW.
Thanks to Lilli, Johanna, Jette, Krispin
































